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Ungarn feiert seinen Geburtstag

Mit dem Hissen der ungarischen Nationalflagge begannen die Programme am 20. August, am Tag der ungarischen Staatsgründung. Nachdem der Staatspräsident vor dem Parlamentsgebäude seine Festrede gehalten hatte, wurden die 172 jungen Offiziere vereidigt. Der Nationalfeiertag endete mit einem 30-minütigen Feuerwerk. Bericht und Bildgalerie über den Geburtstag von Ungarn in Budapest.

„Ungarn müsse auf der westlichen Kultur, mit der König St. Stephan unsere Zukunft verbunden hat, bestehen“ – betonte Präsident János Áder in seiner Festrede anlässlich des ungarischen Nationalfeiertags am 20. August, bei der Eidzeremonie der jungen Offiziere.

Áder zitierte den ungarischen Autor Sándor Márai: „Ungarn kann nur durch die Qualität in dem neuen Europa überleben; wir sind nicht in der Lage, mittelmäßig zu sein“. An die jungen Offiziere gerichtet, sagte er: „Stephan gab uns ein ungarisches Herz und ein europäisches Gewissen“ und fügte hinzu, dass „der König des 11. Jahrhunderts sich bewusst gewesen sei, dass Frieden von der Erhaltung der westlichen Zivilisation abhängt“.

Stephans Vermächtnis hat dazu beigetragen, ein „unabhängiges, freies und europäisches Land aufzubauen, das viele zu erobern versuchten, aber es wurde durch den Glauben, die Arbeit und das Beharren derjenigen gerettet, die sich im Sturm der Zeiten nicht beugten“. „Dieses Land gehört uns seit tausend Jahren“ – so Áder, „und wird unsere gemeinsame Heimat bleiben, solange es Menschen im Herzen Europas gibt, die den Slogan fühlen und verstehen: die Heimat steht vor allem anderen“ – betonte der Präsident.

Foto: facebook.com/kormanyzat
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Verleihung des St. Stephansordens

 „Nur jene europäischen Nationen haben eine Zukunft, die sich nicht auf externe Ressourcen stützen, sondern genug eigene Kräfte haben, um sich neu zu erfinden“ – betonte der Präsident János Áder, bei der Verleihung des St. Stephansordens. Der berühmte Demograph, Paul Demény hat die Auszeichnung bekommen. Der Präsident fügte hinzu, dass der Orden solchen „ausgezeichneten Ungarn gegeben wird, die durch ihr Talent und ihre Arbeit Wahrheiten finden während sie ihren eigenen Weg gehen“. In seiner Ansprache fügte er hinzu: Demény wollte in seiner Arbeit enthüllen, wie das Entstehen von Familien größere Gruppen in der Gesellschaft bauen und wie dieser Prozess Nationen oder sogar Perioden in der Geschichte beeinflusst.

Paul Demény mit dem St. Stephansorden, Foto: Balázs Mohai – MTI

 

Am Vormittag gab es eine wunderschöne „Air-Show und Wasserparade“ auf der Donau vor dem Parlamentsgebäude.

 

Foto: facebook.com/kormanyzat
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Heilige Messe und Prozession samt der Heiligen rechten Hand Stephan I. an der Basilika: 

Kirchliche Prozession mit der „Heiligen Rechten“ in Budapest, Foto: Tibor Illyés – MTI

 

Die Feierlichkeiten endeten am Abend um 21 Uhr– wie gewöhnlich – mit dem etwa 30-minütigen und musikalisch untermalten Feuerwerk.

 

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(Via: mti.hu, facebook.com/kormanyzat, Beitragsbild: facebook.com/kormanyzat)