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Viktor Orbán empört über den Preisanstieg bei einigen Lebensmitteln

MTI - Ungarn Heute 2025.02.26.

„Was wir jetzt haben, ist inakzeptabel, wir werden nicht zulassen, dass die Menschen abgezockt werden“, sagte der Premierminister in einem Video, das er am Dienstag auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte.

Viktor Orbán erklärte, dass „wir den Abbau der Inflation im Jahr 2024 erfolgreich abgeschlossen haben, aber im Januar haben wir dennoch feststellen müssen, dass die Preise für einige Lebensmittel zu steigen begannen“.

„Wir haben beobachtet, dass Einzelhandelsketten und Händler die Preise in inakzeptablem Maße erhöht haben“: Die Mehlpreise sind um rund 40 Prozent, die Eier um über 30 Prozent, die Milchprodukte um 39 Prozent und sogar das Speiseöl um 10-11 Prozent gestiegen, sagte der Ministerpräsident und stellte fest, dass „dies nicht hinnehmbar ist, es ruiniert die Menschen“.

Viktor Orbán kündigte an, man wolle eine Einigung mit den Vertretern des Handels erzielen, um dies zu verhindern, da es für Familien und Rentner unerschwingliche Preise bedeute.

Der Regierungschef betonte, er sei zuversichtlich, dass eine Einigung erzielt werde. Er fügte hinzu, dass Volkswirtschaftsminister Márton Nagy andernfalls die Befugnis erhalten habe, einen behördlichen (d.h. gedeckelten, Anm. d. Red.) Preis für bestimmte Produkte einzuführen, und wenn das nicht ausreiche, sei man sogar bereit, die Gewinne des Handels zu begrenzen.

Was wir jetzt haben, ist ganz einfach inakzeptabel, der Preisanstieg muss um jeden Preis eingedämmt werden, wir werden nicht zulassen, dass die Menschen abgezockt werden“,

betonte der Premierminister.

Der Volkswirtschaftsminister kündigte seinerseits gestern an, dass er sich mit den Leitern der Lebensmittellieferanten getroffen hat, darunter Bonafarm Group, Tolnatej Zrt, Alföldi Tej Kft, Bábolna Tetra Kft, Farm Egg Group, Master Good Group, NT Kft und Magyar Cukor Zrt, im Anschluss an die Unterredung mit den Vertretern des Landeshandelsverbandes.

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Via MTI Beitragsbild: MTI/Miniszterelnöki Sajtóiroda/Benko Vivien Cher