Wirtschaft

Zweites Mercedes-Werk in Ungarn – Automobilindustrie bleibt Flaggschiff unserer Wirtschaft

Am 5. Juni hat Mercedes-Benz den digitalen Grundstein für sein zweites Werk am Standort Kecskemét gelegt. Insgesamt eine Mrd. Euro investiert das Unternehmen in das PKW-Werk und schafft mehr als 2.500 Arbeitsplätze. „Die Automobilindustrie hat heute eine Schlüsselrolle inne, um Ungarn erfolgreich in die neue Weltwirtschaftsära zu führen.“ – so der Außenminister. Automobilindustrie stärkt ihre Position in Ungarn ständig.

„Full-Flex Werk“ ist der nächste Schritt auf dem Weg zur smarten Produktion: Es baut auf der im Februar in Sindelfingen vorgestellten „Factory 56“ auf, ist vollständig digitalisiert, auf nachhaltige Produktion ausgelegt und stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Das neue Werk besteht aus Presswerk, Rohbau, Oberflächenbearbeitung und Montage, ferner verfügt es über eine CO2-neutrale Energieversorgung. Die bebaute Fläche ist 382.033 qm groß, mehr als 17.000 Tonnen Stahl sollen verbaut werden.

„Im Rahmen dieser eine Mrd. schweren Investition bauen wir das erste Full-Flex Werk im globalen Produktionsnetz von Mercedes-Benz Cars in Ungarn. In dem Werk können verschiedenste Fahrzeugarchitekturen vom Kompaktmodell bis zur heckgetriebenen Limousine und unterschiedlichen Antriebsformen inklusive Elektrofahrzeugen flexibel auf einem Band produziert werden. Wir entwickeln damit das Produktionskonzept der ‚Factory 56‘ weiter“, erklärte Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain.

„In Kecskemét wird eine Investition auf höchstem technologischen Niveau und mit hoher Wertschöpfung realisiert.“ – so Péter Szijjártó. Der Außenminister fügte hinzu: „Die Automobilindustrie hat heute eine Schlüsselrolle inne, um Ungarn erfolgreich in die neue Weltwirtschaftsära zu führen.“ Er betonte ferner die Bedeutung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. „Deutschland ist der wichtigste Wirtschaftspartner Ungarns, hierzulande beschäftigten ca. 6.000 deutsche Unternehmen rund 300.000 Mitarbeiter. Deutschland ist zudem mit über 20 Mrd. Euro der größte Investor in Ungarn“, so Szijjártó.

Es gibt immer noch eine Debatte darüber, ob die ständige Stärkung der Automobilindustrie in Ungarn nur positive Wirkungen für die Wirtschaft hat, oder nicht. Darüber können Sie hier lesen.

(Via: ahkungarn.hu, Beitragsbild: gyar.mercedes-benz.hu)