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Regenbogenfahne am Budapester Bürgermeisteramt

Ungarn Heute 2020.08.14.

„Budapest gehört allen!“ – Es ist nicht nur ein Wahlkampfslogan, es ist eine Lebensphilosophie. Die Leitung der Hauptstadt setzt sich dafür ein, dass jeder Einwohner und jede Gemeinde das Gefühl haben soll, dass Budapest auch ihr Zuhause ist. Wir glauben, dass Budapest die Stadt der Rechte und nicht die Stadt der Privilegien sein sollte. In der ungarischen Hauptstadt darf sich ein jeder für seine Meinung, Weltanschauung und Identität engagieren, schreibt Gergely Karácsony, Oberbürgermeister auf seiner Facebook-Seite. 

Seit dem Regimewechsel 1990 ist sowas noch nie passiert, dass eine Stadtleitung die Flagge der LGBTQ-Community an die Fassade genau neben der ungarischen und Budapester Fahne des Rathauses aufgelegt hätte.

https://www.facebook.com/karacsonygergely/posts/3497778506921637

Nach der Meinung des Oberbürgermeisters, konnte man in den letzten Jahren dank der zunehmend akzeptierenden Gemeinschaft von Budapest und der professionellen Zusammenarbeit der Behörden mit den Organisatoren die „Freiheit der Liebe“ mit einer friedlichen und fröhlichen Parade feiern.

Budapest Pride Parade wegen Coronavirus abgesagt

Karácsony hat seine Enttäuschung betont im Zusammenhang damit, dass dieses Jahr die Parade wegen der Pandemie nicht veranstaltet werden konnte. Seine Hoffnung liegt aber daran, dass er nächstes Jahr schon unter den Teilnehmern feiern kann.

(Beitragsbild: Facebook)