Wöchentliche Newsletter

122.000 Grenzverletzer im Jahr 2021 festgenommen

MTI - Ungarn Heute 2022.01.05.

Die ungarischen Behörden haben im vergangenen Jahr fast 122.000 illegale Einwanderer und mehr als 1.200 Menschenschmuggler festgenommen, dies kündigte György Bakondi, der Sicherheitsberater des Ministerpräsidenten, am Mittwoch im staatlichen Kossuth Radio an. Bakondi stellte fest, dass im Jahr 2020 nur noch 45.000 Menschen illegal nach Ungarn eingereist waren.

Allein in den ersten Januartagen 2022 sind insgesamt 860 Grenzverletzer festgenommen worden, machte der Berater auch darauf aufmerksam.

Die Migrationsrouten nach Europa sind weiterhin stark frequentiert, die Länder, die die Außengrenzen der Europäischen Union schützen, stehen unter enormem Druck 

Justizministerin der "Welt" gegenüber: „Wir fordern von der Bundesregierung, unsere Souveränität zu respektieren“
Justizministerin der

Es gibt laut der Ministerin "keine Beweise" für die Behauptungen der deutschen Grünen und Liberalen, dass es Probleme mit der Durchsetzung der Rechtsstaatlichkeit in Ungarn gibt.Weiterlesen

so Bakondi weiter und fügte hinzu: im Jahr 2021 ist eine neue Migrationsroute über Weißrussland und Polen aufgetaucht, was er als „schwerwiegende Entwicklung“ bezeichnete. Er warnte auch davor, dass viele afghanische, indische und pakistanische Migranten auf dem Weg nach Europa über die Türkei seien.

Er sagte auch, dass die diesjährigen Migrationszahlen weitgehend von der Politikgestaltung der europäischen Entscheidungsträger abhängen werden.

Derzeit können EU-Bürger wegen der Coronavirus-Epidemie nur unter strengen Regeln in bzw. nach Europa reisen, während Migranten dies praktisch ohne Kontrolle tun

sagte er.

Orbán: "Die Europäer haben heute kein Recht auf ihr Land, ihre Sprache, ihre Kultur, ihre Familie und ihren Gott"
Orbán:

Laut Orbán sind die traditionellen Gemeinschaften in Europa vollkommen schutzlos geworden: "Ihnen steht nicht nur die politische Progression gegenüber, sondern auch das Recht."Weiterlesen

Bakondi betonte weiterhin, dass Ungarn nicht nur die Sicherheit der ungarischen Bürger an der Grenze schützt, sondern auch die der EU-Bürger, weshalb es gerechtfertigt wäre, dass sich die EU zumindest zur Hälfte an der Finanzierung der Grenzüberwachung beteiligt.

(Via: mti.hu, Titelbild:  MTI – Varga György)