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Benzinpreis nähert sich psychologischer Grenze von 500 Forint an

Ungarn Heute 2021.10.05.

Spritpreise steigen am Mittwoch in Ungarn weiter an, die psychologische Grenze von 500 Forint rückt damit immer näher. Laut einer Untersuchung schränken Zweidrittel der heimischen Autofahrer bereits bei diesen Preisen ihre Autonutzung ein.

Dank der Steigung der Weltmarktpreise für Öl gehen die Benzin- und Dieselpreise am Mittwoch in Ungarn weiter aufwärts, sodass sie sich schon der kritischen 500-Forint-Grenze annähern. Zuletzt haben die Spritpreise 2012 ihren Höhepunkt mit 450 Forint erreicht, wobei seitdem auch das heimische Lohnniveau erheblich gestiegen ist.

Benzinpreis in Ungarn auf historischem Höchstsand
Benzinpreis in Ungarn auf historischem Höchstsand

Im vergangenen Monat ist das Benzin um 24 Forint, und der Diesel um 16 Forint teurer geworden.Continue reading

Laut einer Untersuchung von Pulzus Research bekommen bereits 66 Prozent der Autofahrer diesen Preis zu spüren und denken an die Reduzierung ihrer Autonutzung. Mehr als ein Fünftel würde das Autofahren bei 600 Forint, 8 Prozent bei 800 Forint und 3 Prozent bei 1000 Forint einschränken, wobei für 12 Prozent die Preise nichts ausmachen.

MOL-Gruppe kauft OMV-Tankstellen in Slowenien
MOL-Gruppe kauft OMV-Tankstellen in Slowenien

Der ungarische Mineralölkonzern MOL mit Sitz in Budapest übernimmt die Tankstellen des österreichischen Erdöl-, Erdgas- und Chemiekonzerns OMV in Slowenien für knapp 300 Millionen Euro. Laut der Mitteilung von MOL haben sie sich mit OMV geeinigt, dass MOL 92,25 Prozent der Tochtergesellschaft OMV Slovenija von dem direkten Aktionär OMV Downstream GmbH erwirbt. Der Deal beinhaltet […]Continue reading

Zuletzt hat der Benzinpreis in Ungarn am 30. Juli 454 Forint erreicht, und der Dieselpreis lag nur um 1 Forint unter dem Rekord (449 Forint). In den Nachbarländern sind die Benzinpreise in Rumänien (1,21 Euro) und Slowenien (1,29) niedriger, wobei sie in der Slowakei (1,43 Euro), Österreich (1,33 Euro) und Kroatien (1,48 Euro) teurer sind als in Ungarn.

Quelle: 24.hu  napi.hu  Bild: Pixabay