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Corona-Krise: Alkoholboom während der Quarantäne in Ungarn

Ungarn Heute 2021.01.28.
FIZETŐS

Der Alkoholkonsum in Ungarn stieg während der Quarantäne im Jahr 2020 laut Statistiken der Nationalen Steuer- und Zollverwaltung (NAV) erheblich an. Die Konsumtrends zeigen, dass dies „keine normale saisonale Veränderung“ war, sondern ein bewusster Wandel der Verbraucher.

Im Februar, als die Welt sich der Pandemie rasch bewusst wurde, ging der Absatz alkoholischer Getränke im Einzelhandel nach oben: in Ungarn wurde um 75 Prozent mehr Alkohol (gegenüber dem Jahr 2019) gekauft. Im März, als die Regierung den Ausnahmezustand erklärte, stieg der Umsatz gegenüber 2019 um 50 Prozent.

Im Februar wurden auch mehr Zigaretten verkauft, es gab aber keinen extremen Anstieg: der Konsum der Tabakwaren nahm zwischen Februar und März um  16-20 Prozent zu.

Ab Januar: Jeder private Haushalt darf "Pálinka" steuerfrei brennen
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„Die heimische Herstellung von Pálinka wird ab dem 1. Januar eine steuerfreie Aktivität sein“ kündigte András Tállai, Staatssekretär im Finanzministerium am Sonntag an. Der Freiheitskampf um Pálinka hat mit einem ungarischen Sieg geendet, sagte Tállai und begrüßte die Änderung der Europäischen Union, die die Entscheidung der Regierung erleichtert. Seit 2016 müssen Heimproduzenten für jeden Liter […]Continue reading

Sowohl der Alkohol- als auch der Zigarettenkonsum stagnierten zwischen April und Mai, stiegen aber beide nach der Aufhebung der Beschränkungen im Sommer wieder an. Insgesamt wurde im Jahr 2020 10 Prozent mehr Alkohol konsumiert als im Jahr 2019, während der Zigarettenabsatz nur um ein Prozent stieg.

Regierung: Coronavirus-Panik, Bevorratung unnötig
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„Es besteht keine Notwendigkeit für Panik oder unnötige Einkäufe“, sagte Staatssekretär Tamás Schanda auf einer Pressekonferenz. Das Ministerium stehe in Kontakt mit den verschiedenen Berufsverbänden und überwache ständig den Zustand der Lebensmittelversorgung, fügte er hinzu. Aus Angst vor Ausgangssperren wegen des Coronavirus haben viele Menschen Notvorräte eingekauft, es gibt leere Regale in zahlreichen Geschäften. Obwohl es […]Continue reading

Außerdem haben die Leute, als die Epidemie in Ungarn ausbrach, panikartige Hamsterkäufe unternommen: Toilettenpapier, Zucker und Mehl waren wochenlang Mangelware in den Geschäften. Da Pubs und Restaurants nicht mehr geöffnet waren, haben die Menschen Alkohol zu Hause konsumiert.

(Via: Tamás Vaski – Hungary Today, Bild: MTI – János Marjai)