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Ungarn hat im Finale des prestigeträchtigsten Talentwettbewerbs EU Contest for Young Scientists (EUCYS), den die Europäische Union jährlich veranstaltet, einen großen Erfolg errungen.

Der erste EU-Wettbewerb für Nachwuchswissenschaftler fand 1989 in Brüssel statt (der Vorgänger des EU-Wettbewerbs war der Philips-Wettbewerb, der von 1968 bis 1988 stattfand). Der Wettbewerb für Nachwuchswissenschaftler ist eine Initiative der Europäischen Kommission, um die Aufmerksamkeit junger Menschen auf Wissenschaft und Technologie zu lenken und die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zwischen ihnen zu fördern.

Der jährliche Wettbewerb steht jungen Menschen zwischen 15 und 20 Jahren offen, allerdings nur für Projekte, die bei nationalen Wissenschafts- und Innovationswettbewerben erste Preise gewonnen haben. Rund 100 junge Menschen aus mehr als 35 europäischen Ländern werden zur europäischen Endrunde eingeladen – aus einem Pool von rund 25 000 jungen Wissenschaftlern. Jedes Jahr findet das EU-Finale in einer großen europäischen Stadt statt, so auch 2003 in Budapest.

Jedes Jahr werden drei 1., drei 2. und drei 3. Preise vergeben, die mit Geldpreisen in Höhe von 7.000 €, 5.000 € bzw. 3.500 € sowie mit wertvollen Sonderpreisen dotiert sind.

Szilveszter Laskai mit seinem ausgezeichneten Traktionswechselrichter. Foto: facebook/Országos Tudományos és Innovációs Olimpia

Bei der 34. Auflage des Wettbewerbs gewann Szilveszter Laskai, ein Schüler des Mihály Fazekas Gymnasiums in Debrecen, einen Sonderpreis unter 65.000 Einsendungen.

Die Finalisten wurden aus 65.000 jungen Menschen aus 37 Ländern der Welt ausgewählt.

Szilveszter Laskai vom Fazekas Mihály Gymnasium in Debrecen gewann den von der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) ausgelobten Sonderpreis mit seinem Beitrag „Entwurf eines Traktionswechselrichters für SiC-Halbleiter“ bei dem Wettbewerb, der vom 12. bis 17. September in Brüssel stattfand.

Neben Szilveszter Laskai waren Ákos Vida, Student am Veres Péter Gimnázium in Békásmegyer, mit seiner Arbeit „Gaming Accessibility“ und Ákos Óvári und Balázs Szőnyi, Absolventen des Bánki Donát Pech Antal Technikum in Tatabánya, mit ihrer Arbeit „Thermografiebasiertes Management-Unterstützungssystem“ unter den Finalisten. Sie waren die drei ersten Preisträger der 32. Nationalen Wissenschafts- und Innovationsolympiade 2022/2023, die vom Ungarischen Innovationsverband organisiert wurde, heißt es in der Pressemitteilung.

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In der Gesamtwertung belegte das ungarische Team den zweiten Platz von 32 Ländern, nach der Schweiz und vor Österreich und Frankreich.Weiterlesen

Beitragsbild: Facebook/Országos Tudományos és Innovációs Olimpia