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MIK bietet ein Forum für den Dialog und in vielen Fällen für Debatten und den Austausch von Standpunkten, so die Staatssekretärin für Jugend.Weiterlesen
Ball der Abiturienten des Gabriel Bethlen Kollegiums in Straßburg am Mieresch (Nagyenyed, Aiud), Siebenbürgen
In der nationalen Politik ist das Jahr 2025 das Jahr der zukünftigen Generation, mit dem wir betonen möchten, dass es keine ungarische Zukunft ohne ungarische Kinder gibt, sagte der Staatssekretär für nationale Politik am Mittwoch dem Nachrichtensender M1.
Lőrinc Nacsa erinnerte daran, dass die Ständige Ungarische Konferenz (MÁÉRT) Ende letzten Jahres beschlossen hat, dass dieses Jahr das Jahr der zukünftigen Generation sein soll. Der Staatssekretär betonte, dass man sich auf junge Menschen, Jugendorganisationen, Kinder und Familien konzentrieren wolle. Es gebe keine ungarische Zukunft ohne ungarische Kinder, daher sei es das Ziel, die Institutionen zu stärken, die sich um Kinder, Familien und Jugendorganisationen kümmern, fügte er hinzu.
Es würden Ausschreibungen gestartet, um Jugendorganisationen im Ausland zu unterstützen,
erklärte Lőrinc Nacsa. Er verwies auf das Programm Ungarisch in der Heimat, in dessen Rahmen jährlich 100.000 HUF (250 EUR) für Kinder bereitgestellt werden, die ungarische Schulen besuchen. Dieses Programm wird auch im nächsten Schuljahr fortgesetzt, wobei die Bewerbungsphase im Frühjahr beginnt.
Junge Ungarn aus Neuseeland, Australien, Spanien und Brasilien besuchen das Parlament. Foto: Lőrinc Nacsa Facebook
Die Programme für Klassenfahrten werden fortgesetzt: Im Rahmen des Programms Grenzenlos besuchen Schüler ungarischsprachige Ortschaften im benachbarten Ausland und mit Hilfe des Rákóczi-Verbandes junge Menschen von jenseits der Grenzen das Mutterland.
Mutterschafts- und Babybeihilfen sind auch für Ungarn im benachbarten Ausland verfügbar.
Der Staatssekretär sprach auch über die Stärkung der ungarischen Gemeinschaften im Jahr 2024. Die ungarische Vertretung in Bukarest sei gestärkt worden, und die RMDSZ sei nicht nur mit einem sehr guten Ergebnis ins Parlament eingezogen, sondern auch in die Regierung, sagte er. Von Budapest aus sei stets festgestellt worden, dass sich die ungarisch-rumänischen Beziehungen verbessern, wenn die RMDSZ an der Regierung ist, was in unserem Interesse als Nation liegt, die gute nachbarschaftliche Beziehungen anstrebt, und es ist auch wichtig, weil es die Lebensqualität der Ungarn in Siebenbürgen verbessert, so Lőrinc Nacsa.
Er betonte, dass die Ungarn in Siebenbürgen zusammengestanden und „eine starke Immunantwort“ auf das Aufkommen extremistischer anti-ungarischer Ansichten in Rumänien gegeben hätten. Der Politiker verwies auch auf die Wahlen zum Europäischen Parlament und sagte, dass es in Europa einen Rechtsruck gebe, eine Stärkung des konservativen Denkens.
Die Kräfte im Europäischen Parlament, die keinen Krieg, keine Migration und keinen Genderwahn wollen, sind stärker geworden, was sich an sich schon positiv auf die ungarischen Gemeinschaften auswirkt,
erklärte er. Lőrinc Nacsa bezog sich auch auf die Initiative Minority SafePack und sagte, dass diese und die Bürgerinitiative zu den nationalen Regionen in Brüssel „in die unterste Schublade des Hinterzimmers“ gesteckt worden seien und dort seither unbeachtet blieben. Es sei unglaublich seltsam und befremdlich, dass Brüssel die 10 Prozent der Bevölkerung der Europäischen Union, die autochthonen nationalen Minderheiten angehören, einfach ignoriert und beiseite schiebt und sich lieber auf Migranten und Gender-Aktivisten konzentriert.
Lőrinc Nacsa versprach, dass man das Thema immer wieder auf die Tagesordnung setzen werde, dass man sich immer gegen die Beschneidung der Rechte nationaler Minderheiten aussprechen werde und dass man immer dafür kämpfen werde, dass sie in einem Rechtssystem leben können, das in der gesamten Europäischen Union und in ganz Europa das beste für sie ist.
Via MTI Beitragsbild: Lőrinc Nacsa Facebook