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Justizministerin: Konrad-Adenauer-Stiftung hilft bei der Pflege der deutsch-ungarischen Beziehungen

Ungarn Heute 2020.01.17.

„Heute bin ich nicht in Brüssel, sondern hier, und es ist eine große Freude für mich“ – so begann die Justizministerin ihre Rede bei der feierlichen Übergabe von Stipendien der Konrad-Adenauer-Stiftung. Judit Varga bedankte sich für die Arbeit der Stiftung, die eine Schlüsselrolle bei den deutsch-ungarischen Beziehungen spielt. Die deutsche Organisation ist seit 1990 in Ungarn vertreten, und sie fördert Studenten an der deutschsprachigen Andrássy Universität Budapest, schon seit Jahren. 

„Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont“ –  mit diesem Zitat von Konrad Adenauer, dem ersten Kanzler der Bundesrepublik, begann die ungarische Justizministerin ihre Rede bei der feierlichen Übergabe von Stipendien der Konrad-Adenauer-Stiftung.  Judit Varga betonte in ihrer Rede: die Organisation bemühe sich diesen Horizont zu erweitern und sie sei die Botschafterin der Rechtstaatlichkeit und des Friedens. Sie bedankte sich für die Arbeit der Stiftung, die eine Schlüsselrolle bei den deutsch-ungarischen Beziehungen spielt. Sie schloss die Rede mit einem anderen Zitat, von Albert Szent-Györgyi, dem ungarischen Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin.

In der Schule geht es darum, dass man erlernt, wie man lernen soll. In der Schule wird das Wissensbedürfnis geweckt, und hier erkennt man die Freude, was er nach der gut gelösten Arbeit fühlt… und es geht in der Schule schließlich darum, dass alle eine Arbeit finden sollen, die sie lieben werden

Die Justizministerin betonte: sie hoffe, dass alle Stipendiaten diesen Job in ihrem Leben finden werden. „Davon profitiert nicht nur der einzelne Mensch, sondern die ganze Gesellschaft“ – so Varga.

„Im Mittelpunkt unserer Aktivität steht der Mensch, die ideelle Förderung der humanen Ressource“

sagte in seiner Begrüßungsrede der Leiter des Auslandsbüros in Ungarn. Frank Spengler betonte die Rolle ihrer Stipendien:

Stipendiatin oder Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung zu sein heißt nicht nur, finanzielle Unterstützung entgegenzunehmen, sondern auch Teil eines aktiven Netzwerkes zu sein

Der Leiter erinnerte: das letzte Jahr war in Ungarn voll von Jubiläen, die die bilateralen Beziehungen stärkten: sogar Kanzlerin Angela Merkel besuchte die Gedenkfeier des Paneuropäischen Picknicks in Sopron. Spengler bedankte sich bei den Partner-Organisationen dafür, dass sie die deutsch-ungarischen Beziehungen zusammen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung pflegen.

In diesem Jahr wurden Stipendien an drei jungen Talenten vergeben. Die Stipendienlaufzeit beträgt 24 Monate und die Stiftung stellt ein monatliches Stipendium zwischen 550-650 EUR zur Verfügung.

Gergely Gulyás: Konrad-Adenauer-Stiftung hilft bei der Pflege der deutsch-ungarischen Beziehungen

Weitere Infos über das Stipendiumsprogramm finden Sie hier.

(Fotos: Márk Oláh – IM (Justizministerium))