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Risikogruppen sollten eine Auffrischungsimpfung des Coronavirus-Impfstoffs akzeptieren, um neue Varianten der Krankheit abzuwehren, sagte die Landesamtsärztin.

Auffrischungsimpfungen werden ab dem 1. August für diejenigen verfügbar sein, die ihren zweiten Impfstoff mindestens 4 Monate zuvor erhalten haben. Ältere Bürger und diejenigen, die eine chronische Krankheit oder ein geschwächtes Immunsystem haben, werden besonders ermutigt, sich für eine Auffrischungsimpfung anzumelden, sagte Cecília Müller.

Unterdessen bleibt Ungarn eines der europäischen Länder, welches der Herdenimmunität am nächsten ist, mit 5,6 Millionen Menschen, die die erste Dosis und 5,3 Millionen, die beide Dosen erhalten haben.

Die Auffrischimpfung sollte sich vom ursprünglichen Impfstoff unterscheiden. Daher sollten diejenigen, die früher zwei Dosen eines Vektorimpfstoffs erhalten hatten, jetzt einen inaktivierten Impfstoff oder einen auf mRNA-Technologie basierenden Impfstoff erhalten, um eine stärkere Immunantwort zu erzielen, so die Landesamtsärztin.

Gleichzeitig werden Hausärzte und Ärzte die letzte Entscheidung über die einzelnen Impfungen treffen.

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Eine dritte Auffrischungsdosis der COVID-Impfstoffe wird in Ungarn vier Monate nach der zweiten Impfung einer Person verfügbar sein, gab Viktor Orbán am vergangenen Freitag bekannt.Continue reading

Die Registrierung für die Auffrischungsimpfung werde in den kommenden Tagen auf der Webseite www.eeszt.gov.hu möglich sein.

Die Zahl der neuen Coronavirus-Fälle in Ungarn ist in den letzten Wochen um 20 Prozent gestiegen:

Spurenmengen des im Abwasser nachgewiesenen Virus, ein Indikator für den Verlauf der Pandemie in den kommenden Wochen, sind in Budapest und den Städten Pécs, Miskolc, Szekszárd und Salgótarján gewachsen.

Obwohl die Fallzahlen noch niedrig sind, ist das Wachstum offensichtlich und wird eindeutig von der Delta-Variante des Virus angetrieben, die ursprünglich in Indien entdeckt wurde. Die Variante werde voraussichtlich 80-90 Prozent der Neuinfektionen verursachen.

(Via: MTI, Beitragsbild: Tibor Rosta/MTI)