Panorama

Neuer Gebäudeflügel der Deutschen Schule Budapest wurde eingeweiht

Die Grundschule erhielt einen neuen, modernen Gebäudeflügel, der die pädagogische und methodische Arbeit der Institution unterstützt. Es wurde auch eine Parkgarage ausgebaut und das DSBistro mit Frischkochküche wurde fertiggestellt, wo die Schüler und Lehrer der Philosophie der Schule entsprechend Mahlzeiten aus frischen, gesunden Zutaten auf den Tisch bekommen. Die Finanzierung wurde durch die Schule selbst und durch eine spezielle Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland gesichert.

Die Deutsche Schule Budapest ist nicht nur eine Bildungseinrichtung, sondern ein Wahrzeichen für die Freundschaft der ungarischen und deutschen Nation, für die Wichtigkeit der jahrzehntelangen Beziehungen.

betonte bei der Einweihung der Minister für Humanressourcen. Miklós Kásler fügte hinzu: Die Schule wurde vom deutschen und ungarischen Staat, dem Bundesland Baden-Württemberg und der Stadt Budapest gegründet, gemeinsam kümmern sie sich bis heute im Rahmen der Zusammenarbeit in der Stiftung um ihr Wohl. In der Deutschen Schule Budapest lernen die Schüler während ihrer Schullaufbahn die Sprachen, Kulturen, Bräuche, die wissenschaftlichen und künstlerischen Errungenschaften beider Nationen kennen.“

Volkmar Wenzel, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland würdigte in seiner Rede vor allem die Schulleitung. Er unterstrich, dass alle in der Schule, d.h. Schulleitung, Stiftungsrat, Lehrer und Schüler stolz sein können auf das, was sie geschafft und geleistet haben.

 

Volkmar Wenzel, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Foto: MTI – Zoltán Balogh

 

„Bei laufendem Schulbetrieb diesen gelungenen Neubau zu errichten und in den Schulbetrieb einzubinden hat Ihnen allen viel Energie, Geduld, Engagement und Durchhaltevermögen abverlangt.“

Die Einweihung eines neuen Gebäudes ist immer ein Zeichen von Aufbruchsstimmung und Optimismus – betonte Judit Nitsch, Direktorin der Deutschen Schule.

Neuer Gebäudeflügel mit DSBistro

Die Stiftung Deutsche Schule Budapest hat 2015 erneut einen Architektenwettbewerb für die Erweiterung der Schule ausgeschrieben. Dies war unerlässlich, einerseits wegen der permanent zunehmenden Anzahl an Schülern. Die Entwicklung ermöglicht auch eine erhöhte Schüleranzahl in der Grundschule; neben vier Klassen mit je 25 Schülern können jetzt weitere vier Klassen mit je 25 Schülern unterbracht werden.

Foto: MTI – Zoltán Balogh

 

Die Errichtung einer Kantine –  das sog. DSBistro – mit eigener Warmküche, wo frische Mahlzeiten vor Ort vorbereitet werden – wurde auf den ausdrücklichen Wunsch der Elterngemeinschaft zusätzlicher Teil der Erweiterung.

 

Foto: MTI – Zoltán Balogh

 

Über die Schule 

Die Gründung der Deutschen Schule Budapest geht bis auf die Wende zurück: nach dem Fall des Eisernen Vorhangs hat Helmuth Kohl damaliger Kanzler der Bundesrepublik Deutschland der Gründung einer deutsch-ungarischen Schule, die vom ungarischen Staat initiiert wurde, umgehend zugestimmt. Dank des deutschen Investitionsmutes in den 90-er Jahren erhöhte sich die Nachfrage nach Schulplätzen ständig: 1990 startete die Schule mit 11 Schülern, heute hat sie 570. Der Unterricht erfolgt vorwiegend in deutscher Sprache unter Beachtung deutscher und ungarischer Bildungspläne. Im ungarischen Zweig können die Schüler sowohl das deutsche, als auch das ungarische Abitur absolvieren, und die deutschsprachigen Schüler können die ungarische Sprache erlernen.

(Via: Deutsche Schule Budapest, Fotos und Beitragsbild: MTI – Zoltán Balogh)