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Orbán verhandelt über Lynx-Schützenpanzer

Zsófia Nagy-Vargha 2021.05.19.

Die gemeinsamen Investitionen, darunter ein Lynx-Werk in Zalaegerszeg, haben zur wirtschaftlichen Entwicklung Ungarns und zur Schaffung von Arbeitsplätzen beigetragen, so eine Mitteilung nach dem Treffen zwischen Ministerpräsident Orbán und dem Chef des deutschen Rüstungsgiganten Rheinmetall. „Diese Projekte stärken nicht nur die Souveränität Ungarns, sondern auch die europäischen Verteidigungsfähigkeiten und die strategische Autonomie des Landes“ so das Schreiben.  

Viktor Orbán hat Armin Papperger am Dienstag in seinem Büro getroffen und über die Stärkung der strategischen Partnerschaft Ungarns mit dem Düsseldorfer Unternehmen gesprochen. Die Seiten unterzeichneten ein Kooperationsabkommen über die gemeinsame Entwicklung und Herstellung von Flugabwehrraketensystemen mit kurzer Reichweite, Turmgeschützen und speziellen Mittelkalibergranaten.

Foto: MTI/Pressestelle des Premiers – Zoltán Fischer

Sie diskutierten auch über die ungarische Produktion von Lynx-Schützenpanzern, über Forschung und Entwicklung in der Rüstungsindustrie sowie über Möglichkeiten, Ungarns Verteidigung und Wirtschaft zu stärken.

Am Treffen nahmen auch der Minister für Innovation und Technologie, László Palkovics, und der Regierungsbeauftragte Gáspár Maróth teil.

(Via: mti.hu, Titelbild: MTI – György Varga)