news letter

Wöchentliche Newsletter

Orbáns „Sieben Gesetze“

Ungarn Heute 2021.03.27.

Premierminister Viktor Orbán hat auf seiner Facebook-Seite ein Bild gepostet, das ihn in einem Spiegelbild zeigt, in den „Ungarns sieben Gesetze“ eingraviert sind. Orbán, der Verfasser dieser Regeln, hat sie als „die sieben Gesetze beschrieben, die durch die Tränen und das Blut der ungarischen Nationalpolitik im 21. Jahrhundert geschaffen wurden“.

Orbán markierte auf Facebook seine Anwesenheit im Karmeliterkloster (dem derzeitigen Sitz des Premierministers) und veröffentlichte das Foto unmittelbar vor der Videokonferenz der Mitglieder des Europäischen Rates.

Die sieben Regeln, die Orbán für die Identität Ungarns als entscheidend erachtet, sind:

  1. Eine Heimat existiert nur, solange es jemanden gibt, der sie liebt.
  2. Jedes ungarische Kind ist ein weiterer Wachposten.
  3. Die Wahrheit ist ohne Kraft wenig wert.
  4. Unser ist nur das, was wir verteidigen können.
  5. Jedes Match dauert so lange, bis wir es gewonnen haben.
  6. Nur Länder haben Grenzen, Nationen nicht.
  7. Kein einziger Ungar ist allein.

Der Premierminister hat diese sieben Gesetze schon im August letzten Jahres in einer Rede aufgelistet.

So wie die Natur und auch der Gang der Sterne nach Gesetzen verlaufen, so besitzt sie auch das Erhaltenbleiben und das Überleben. Und nachdem wir sie verstanden haben, müssen wir sie auf die Stützpfeiler Ungarns so scharf einmeißeln, damit nie mehr eine Generation ihre Augen abwenden kann

Bertalan Havasi, Pressechef des Premierministers, sagte gegenüber Telex: „Der Facebook-Beitrag von Viktor Orbán zeigt ein besonderes Souvenir, das der Fidesz zum 33. Jahrestag seiner Gründung angefertigt hat. Wenn wir in den Spiegel schauen, können wir uns selbst und die sieben Gesetze der ungarischen Nationalpolitik sehen. “

Laut Havasi werden in den kommenden Tagen auch andere Fidesz-Gründer einen solchen Spiegel erhalten, und später werden alle Parteimitglieder einen bekommen.

(geschrieben von Tamás Vaski – Hungary Torday, Titelbild: Szilárd Koszticsák / MTI)