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Ungarische Erfindung kann die Impfstoffproduktion beschleunigen

Ungarn Heute 2021.03.16.

Die Erfindung von Zoltán Kis, der mit der weltberühmten ungarischen Forscherin Katalin Karikó zusammenarbeitet, kann dazu beitragen, dass in kürzester Zeit mehr Impfstoffe auf mRNA-Basis hergestellt werden können. Der Forscher sprach darüber im staatlichen Kossuth-Radio. 

Der Chemiker wies in einer Sendung am Sonntag darauf hin, dass, obwohl mehrere Impfstoffe weltweit erschienen sind, so viele Vakzine benötigt werden, dass die Herstellung nicht mehr Schritt halten könne.

Corona-Impfstoff-Entwicklerin Katalin Karikó: "Ich fühlte mich wirklich schlecht, nach Amerika auswandern zu müssen"
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Die ungarische Katalin Karikó, Vizepräsidentin des deutschen Unternehmens BioNTech, sprach in einem Interview gegenüber dem öffentlichen Sender M5 unter anderem über ihre glückliche Kindheit in Ungarn, über die Impfstoff-Entwicklung und verriet auch, warum sie vor 35 Jahren in die USA auswanderte. Katalin Karikó ist auch schon als eine mögliche Nobelpreisträgerin erwähnt worden.  Die ungarische Biochemikerin, […]Continue reading

Sie arbeiten derzeit daran, den bisher langsamsten Schritt bei der Produktion zu beschleunigen.

Die Beschleunigung des Prozesses ist jedoch eine komplexe Aufgabe. Wir müssen den Herstellungsprozess, die Instrumente, alle Eigenschaften des Impfstoffs sowie die Modellierungsprogramme kennen

Orbán kritisiert die Beschaffung der Impfstoffe der EU
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Brüssel habe die Beschaffung von Impfstoffen gegen das Coronavirus „verpfuscht“, sagte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán am Sonntag und fügte hinzu, dass Ungarn „jetzt in großen Schwierigkeiten stecken würde“, wenn es nicht mehr Impfstoffe aus dem Osten bestellt hätte. Während Israel mit der Impfung seiner Bevölkerung „fast fertig“ sei und das Vereinigte Königreich 30-40 Prozent […]Continue reading

so Kis und fügte hinzu, er glaubt, dass ein Modell, das die Herstellungsprozesse beschleunigt, in der Praxis innerhalb von ein oder zwei Jahren angewendet werden könnte, wodurch die Produktionszeit um bis zur Hälfte reduziert werden kann.

(Via: index.hu, Bild: MTI – István Filep)