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Ungarn erhält Technologie zur Herstellung von Sputnik-Impfstoff

MTI - Ungarn Heute 2021.10.14.

Ungarns nationale Impfstofffabrik wird schon dieses Jahr die Technologie aus Russland erhalten, die die Herstellung des Corona-Impsftoffs ermöglichen wird, kündigte Ungarns Außenminister an. Laut Szijjártó hat das Land von der Zusammenarbeit mit Russland im Gesundheitsbereich während der Corona-Ära „sehr profitiert“, 

Zu Beginn der Pandemie hat Ungarn genügend russische Sputnik V-Impfstoffe beschafft, um „das Leben und die Gesundheit von einer Million Menschen zu schützen“ und damit zur „schnellsten Impfkampagne in Europa“ beigetragen, so der Außenminister Ungarns.

Wir haben nun vereinbart, die Zusammenarbeit bei Impfstoffen auf eine neue Ebene zu heben

sagte er.

Der russische Minister Murashko und Szijjártó vereinbarten, dass die für die Herstellung des Sputnik-Impfstoffs notwendige Technologie noch in diesem Jahr erfolgen und in der im Bau befindlichen ungarischen Impfstofffabrik zum Einsatz kommen soll.

Ungarn habe auch ein wirtschaftliches Interesse an der Herstellung eines weltweit gefragten Impfstoffs

so Szijjártó weiter.

"Ungarns Impfstofffabrik wird auch chinesische Impfstoffe herstellen können"

Ungarn und China haben sich darauf geeinigt, dass die Impfstofffabrik, die in Ungarn gebaut wird, für die Herstellung von chinesischem Coronavirus-Impfstoff eingerichtet wird, kündigte Péter Szijjártó, Minister für Auswärtige Angelegenheiten und Handel, am Montag in China an. Laut dem Minister werde das Geschäft Ungarn „einen großen strategischen Vorteil bieten“. Die ungarische Impfstofffabrik wird die Technologie […]Continue reading

Murashko sagte, dass der Zulassungsprozess des Impfstoffs durch die Weltgesundheitsorganisation voraussichtlich „an Fahrt gewinnen wird“. Die WHO werde am kommenden Mittwoch ein Abkommen mit der russischen Regierung unterzeichnen, um den Prozess zu starten.

Laut Szijjártó hat Ungarn nur „positive Erfahrungen“ mit Sputnik V und ist so bereit, der WHO die Daten zur Verfügung zu stellen.

(Via: mti.hu, Titelbild: MTI/Balogh Zoltán)