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Ungarn schickt 100.000 Dosen Astra Zeneca nach Kap Verde

Zsófia Nagy-Vargha 2021.06.08.

Ungarn hat 100.000 Dosen des AstraZeneca-Coronavirus-Impfstoffs nach Kap Verde geschickt. Die Lieferung reicht aus, um 50.000 Menschen zu impfen, kündigte Ungarns Außenminister aus dem Inselstaat vor der Westküste Afrikas an.

„Ungarn hat genügend Impfstoffe für alle Ungarn, die sich für die Impfung angemeldet haben, eingelagert und ist bereit und in der Lage, den Bedürftigen zu helfen“ betonte Péter Szijjártó. Der Minister sagte, die Lieferung werde Kap Verde, „einem strategischen Partner Ungarns, helfen, seine Wirtschaft und insbesondere den Tourismus, seinen aus ungarischer Sicht wichtigsten Sektor, wieder anzukurbeln“.

Tschechische Republik erhält 41.000 Dosen Impfstoff von Ungarn
Tschechische Republik erhält 41.000 Dosen Impfstoff von Ungarn

Außenminister Péter Szijjártó hat am Freitag dem Ministerpräsidenten der Tschechischen Republik, Andrej Babis, eine Sendung von 41 000 Dosen Pfizer-Impfstoff überreicht. Die Impfstoffe wurden im O2 Universum Zentrum für nationale Impfungen in Prag übergeben. Babis bedankte sich bei der ungarischen Regierung für die Hilfe, lobte die bilateralen Beziehungen und nannte Ungarn einen Freund. „Unsere ungarischen […]Continue reading

„Es ist wichtig, den afrikanischen Ländern echte Hilfe zu leisten, um neue Migrantenwellen zu vermeiden, die sich auf den Weg nach Europa machen, was ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko darstellt“ sagte er.

Das Tor zu freien Reisen?: "Alle in Ungarn verwendeten Impfstoffen werden sicherlich in der EU anerkannt"
Das Tor zu freien Reisen?:

Wir haben die dritte Welle der Epidemie gebrochen, sagte Kanzleramtsminister Gergely Gulyás auf seiner gewöhnlichen Pressekonferenz. Laut dem Minister kommt bald die Zeit der freien Reisen in der EU zurück, wobei alle in Ungarn verwendeten Impfstoffe anerkannt werden sollten. Der Minister wurde außerdem über die geplante Fudan-Uni in Budapest, sowie über die europäische Staatsanwaltschaft befragt.   […]Continue reading

(Titelbild: MTI – Zoltán Balogh)