
Sie könnte ein Vorbild für die Politiker sein, die das christliche Erbe Mitteleuropas und die gemeinsame Geschichte auch heute als wegweisend empfinden.Weiterlesen
Zu Ehren der Königin von Aragón Yolanda (Violante) aus dem Hause Árpád, die im 13. Jahrhundert gelebt hat, wurde in Valencia (Ostspanien) ein Denkmal errichtet, um ihr historisches Erbe zu würdigen.
Bei der Einweihungsfeier betonte Bürgermeisterin María José Catalá, dass die in Ungarn geborene Königin nicht nur die Ehefrau von König Jakob I. war, sondern auch eine wichtige Beraterin, eine intelligente, mutige und engagierte Frau, die an den entscheidenden Momenten in der Geschichte Valencias beteiligt war und ein blühendes und stabiles Königreich mit aufgebaut hat.
Sie war eine Frau, die ihrer Zeit voraus war und die die Geschicke des Königreichs entscheidend beeinflussen konnte“,
sagte die Bürgermeisterin und fügte hinzu, dass sie auch als Bindeglied für die Stärkung von Freundschaft und Vertrauen, kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Zusammenarbeit diente.
„Valencia seiner Königin, Yolanda von Ungarn“ lautet die Inschrift auf dem Kalksteindenkmal in einem Park im Stadtteil Campanar, das von Alejandro Moreno Ruiz und Pablo Munoz Vázquez auf Initiative und mit Unterstützung der Goerlich-Stiftung geschaffen wurde.
In ihrer Rede erklärte die Bürgermeisterin von Valencia, dass das Gedenken an Yolanda eine gute Gelegenheit sei, die historische Rolle aller Frauen zu würdigen, die zur Entwicklung der Stadt Valencia, wie wir sie heute kennen, beigetragen haben.
Dieser Monolith soll nicht nur die Erinnerung an sie wach halten, sondern auch als Inspiration dienen, um unsere Geschichte zu ehren und die Rolle der Frau in der heutigen Gesellschaft zu stärken.
Eine Stadt, die ihre Geschichte schätzt, liebt und respektiert, ist zweifelsohne eine stärkere und gerechtere Stadt“, betonte sie.
Violante von Ungarn und Jakob I. von Aragón. Kolleg St. Jakob und St. Matthias in Tortosa. Foto: Wikipedia
Yolanda aus dem Hause Árpád (1219 in Gran/Esztergom; † 9. Oktober 1251 in Huesca), in Spanien Violante genannt, Tochter von König Andreas II. von Ungarn, Schwester der Heiligen Elisabeth von Thüringen, heiratete 1235 den aragonesischen Monarchen, der später als Jakob der Eroberer bekannt wurde.
Zeitgenössischen Chroniken zufolge war sie eine gebildete und entschlossene Frau, deren Ehemann sogar in Kriegsangelegenheiten ihre Meinung einholte.
Sie reiste mit dem König, nahm an seinen Gerichtsverhandlungen teil, begleitete ihn sogar auf seinen Eroberungszügen und unterstützte ihn in seinen Entscheidungen, auch gegen den Adel und die Berater. So während des dreijährigen Kriegs gegen die Mauren zur Rückeroberung Valencias. Während der Herrschaft von Jakob I. erreichte das Königreich Aragón seine größte territoriale Ausdehnung.
Via MTI Beitragsbild: María José Catalá Facebook