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Verteidigungsminister: Erhöhung der Verteidigungsausgaben geplant

Ungarn Heute 2020.07.06.

Die ungarischen Verteidigungsausgaben werden im Jahr 2021 weiter auf 1,66 Prozent des BIP steigen und sich damit der von der NATO geforderten 2 Prozent nähern, sagte der Verteidigungsminister am Montag.

Der am Freitag vom Parlament genehmigte Zentralhaushalt hat im nächsten Jahr 778 Milliarden Forint (2,2 Milliarden Euro) für Verteidigungszwecke bereitgestellt. Das bedeutet ein Anstieg von 162 Milliarden Forint gegenüber 2020, sagte Tibor Benkő gegenüber dem öffentlichen Nachrichtensender M1 und fügte hinzu, dass 25 bis 30 Prozent der Mittel für Entwicklungen ausgegeben wird.

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Die Käufe für die Armee werden fortgesetzt und Ungarn wird bald Leopard Kampfpanzer erhalten, sagte Benkő.

In der Zwischenzeit teilte ein Armeekommandant der Montagausgabe der Tageszeitung Magyar Nemzet mit, dass 12 Leopard 2 A4HU-Panzer in diesem Sommer vom deutschen Hersteller Krauss-Maffei Wegmann (KMW) auf der Militärbasis in Tata eintreffen sollen.

Der Leopard 2 ist ein Kampfpanzer aus deutscher Produktion. Er wird seit 1979 in Serie gebaut. In der langen Produktionszeit entstanden diverse optionale Nachrüstmöglichkeiten und Spezifikationen für ausländische Abnehmer. Deshalb gibt es eine Vielzahl von Varianten des Leopard 2. Er wird ganz oder teilweise im Ausland in Lizenz gefertigt. Für den Hersteller Krauss-Maffei Wegmann – 1979 Krauss-Maffei – ist er mit rund 3600 gebauten Exemplaren ein kommerzieller Erfolg.

Panzerfahrer werden im September in Österreich mit dem Training beginnen, bevor sie später in Deutschland und Ungarn weitergebildet werden.

Die Leoparden seien Teil des umfassenden Verteidigungsentwicklungsprogramms „Zrínyi 2026“ des ungarischen Militärs. „Mit dem Modell Leopard 2 A7 + HU werden wir einen Weltklasse-Status erreichen und sogar die Führung übernehmen“, so der Offizier.

(Via: mti.hu, wikipedia.org, Beitragsbild: Illustration – MTI/EPA/Valda Kalnina)