Panorama

Ungarischer Film „Kills on Wheels“ gewinnt bei SEEFF in Berlin

„Kills on Wheels“ von Attila Till, Ungarn war gestern als „Bester Film“ auf dem Festival für südosteuropäisches Kino SEEFF à Berlin (South East Europe Film Festival) ausgezeichnet.

Im Rahmen des zum zweiten Mal veranstalteten viertägigen Festivals (25-28. Mai) wurde eine Auswahl von Filmen aus 15 südosteuropäischen Ländern in Originalsprache mit englischen Untertiteln präsentiert.

Die internationale Jury – Nela Lucic, Manfred Eichel und Loránd Balázs Imre – begründete die Auszeichnung des ungarischen Filmes: „Kills on Wheels ist eine sehr fantasievolle Geschichte über Verbrechen. Ein großer Gangsterboss kämpft gegen Behinderte Helden in Rollstühlen. Ein Film voll von Gefühl, Humor und Überraschungen – eine hochintelligente Mischung in einem ungewöhnlichen Setting.“

„Kills on Wheels“ ist der zweite Spielfilm von Attila Till, eine schwarze Komödie mit einigen Action-Elementen dessen Hauptfiguren körperlich beeinträchtigt sind. Der Film, der erst im Jahre 2016 vorgeführt wurde, hat nicht nur in Ungarn die Kinos gerockt, sondern wurde auch auf vielen kleinen Festivals rund um die Welt – in Österreich, Luxemburg, Serbien, Griechenland, Frankreich, Ägypten und in den Vereinigten Staaten – sehr gut aufgenommen.

Über drei weiteren Preise wurde am Festival auch entschieden. Der Preis für die beste Regie ging an den Albaner Bujar Alimani für sein Werk „Chromium“, als beste Schauspielerin wurde die Kroatin Nataša Dorčić für ihre Rolle im Film „Ti mene nosis” prämiert, bester Darsteller wurde Donat Gosja im kosovarischen Film „Home Sweet Home”.

via mit.hu, berlin.balassiintezet.hu, Foto: seeff.de