Kultur

Ungarndeutscher Rezitationswettbewerb – 13. Landesfinale in Budapest

Das Landesfinale des ungarndeutschen Rezitationswettbewerbs wurde am Freitag zum 13. Mal im Deutschen Nationalitätengymnasium und Schülerwohnheim des XX. Bezirks in Budapest veranstaltet. 202 Finalisten trugen deutsche Texte – Gedichte wie Prosastücke – bzw. Mundarttexte in 6 Hochdeutsch und 4 Mundartkategorien vor.

Teilnehmer und Besucher am Wettbewerb im Deutschen Nationalitätengymnasium und Schülerwohnheim des XX. Bezirks in Budapest (Foto: zentrum.hu)

Laut ihren Ergebnissen in den Vorrunden wurden die Teilnehmer zum Finale eingeladen, das von dem Fondverwalter für Humanressourcen, der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, dem Goethe Institut Ungarn und dem Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek gefördert wurde.

Laut Ildikó Tápai, Direktorin des Deutschen Nationalitätengymnasiums und Schülerwohnheims ist der ungarndeutsche Rezitationswettbewerb nicht nur ein Fest der Sprache, sondern eine gute Gelegenheit, Bekannten aus ganz Ungarn zu begegnen, sich auszutauschen und Gefallen an jungen Talenten zu finden.

Linda Gáspár, Mitarbeiterin des Kulturreferats der Deutschen Botschaft Budapest betonte in ihrer Eröffnungsrede die Wichtigkeit der Bewahrung der deutschen Sprache und der Mundarten. Laut Gáspár ist es erfreulich, dass die Pflege der deutschen Sprache und des ungarndeutschen Brauchtums an Beliebtheit keineswegs verliert.

Die Teilnehmer, die in vier Mundart- und in sechs Hochdeutsch-Kategorien wetteiferten, wurden von der Jury nach gemeinsamen Kriterien – Richtigkeit der Phonetik und Intonation, inhaltliche Angemessenheit des rezitierten Textes bzw. Kohärenz und Flüssigkeit des Vortrages – bewertet.

Die besten Stücke aller Kategorien wurden nach der Preisverleihung vor einem breiten Publikum noch einmal vorgetragen. Alle Erst-, Zweit- und Drittplatzierten erhielten wertvolle Buchgeschenke, und die Ersten ab der 7. Klasse dürfen auch dieses Jahr an einer Rundreise nach Baden-Württemberg teilnehmen.

via zentrum.hu, Foto: zentrum.hu