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„Die ungarisch-deutsche Beziehung ist kein Schachspiel und ich würde auch nicht sagen, dass wir auf gegenüberliegenden Seiten stehen”

Zsófia Nagy-Vargha 2021.02.06.

Das Ziel von Ungarn und Deutschland ist das gleiche: gemeinsam für die Zukunft Europas zu arbeiten – sagt der Direktor des neu gegründeten Deutsch-Ungarischen Instituts für Europäische Zusammenarbeit. Laut Bence Bauer sind mehr Kommunikation, Offenheit und Verständnis notwendig, damit die Beziehung zwischen Berlin und Budapest gut wird.  Er schließt die Möglichkeit nicht aus, dass der neue CDU-Chef Armin Laschet einmal Budapest besuchen wird, er glaubt jedoch nicht, dass Laschet den Ausschluss der ungarischen Regierungspartei aus der Volkspartei antreiben würde. Wir haben den Direktor auch gefragt, wie das innerhalb des Mathias Corvinus Collegiums arbeitende Institut jungen Menschen helfen könnte, die Politik des anderen Landes zu verstehen. INTERVIEW.

Warum haben Sie sich entschieden, nach zehn Jahren die Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU (KAS) in Budapest zu verlassen und zum Mathias Corvinus Collegium zu wechseln? 

Während den 10 Jahren bei der Konrad-Adenauer-Stiftung habe ich die deutsche Perspektive und eine gewisse Dimension der ungarisch-deutschen Beziehungen, vor allem von deutscher Seite, kennengelernt. Es ist wahr, dass ich vorher mehr als 20 Jahre in Deutschland gelebt habe. Ich bin mit dem Denken, der Mentalität und dem politischen Ansatz der Deutschen gut vertraut. Nach 10 Jahren habe ich bemerkt, dass es Zeit ist die Perspektive zu wechseln. Natürlich waren diese 10 Jahre eine sehr schöne und nützliche Zeit.

Gleichzeitig sehe ich, dass ich in Ungarn, als Ungar, in einer ungarischen Organisation, den ungarisch-deutschen Beziehungen besser dienen kann als ich es bisher tun konnte.

Könnte man sagen, dass Sie auf die andere Seite des Schachbrettes gelangt sind?

Das könnte man so sagen, aber ich sehe das ungarisch-deutsche Beziehungsverhältnis weder als ein Schachspiel, noch würde ich sagen, dass wir auf gegensätzlichen Seiten stehen. Ich glaube viel mehr an die Zusammenarbeit. Wir arbeiten zusammen für Europa, wir arbeiten zusammen an einer besseren Zukunft.

Es gibt keine gegensätzlichen Seiten, nur unterschiedliche Perspektiven und Vorgehensweisen.

Meine Arbeit wird nun ein bisschen spiegelverkehrt sein zu meinen bisherigen Aktivitäten, was ein erfrischender Gedanke ist.

Sie waren in der KAS eine der treibenden Kräfte für die Aufrechterhaltung der deutsch-ungarischen Beziehungen bis zur höchsten politischen Ebene. Können Sie als MCC-Mitglied auch erreichen, dass der neue CDU-Chef Armin Laschet nach Budapest kommt?

Es ist etwas übertrieben, dass ich eine treibende Kraft gewesen wäre. Das MCC verfügt natürlich bereits über ein ausgebautes deutsches Kontaktnetz.

Man wird sicherlich nicht mit meiner Unterschrift Armin Laschet nach Budapest einladen, aber es wird passieren. Es gibt Vorgehensweisen dafür und wir werden sicher die Möglichkeit haben uns zu treffen, vielleicht in einem anderen Forum und nicht unbedingt in Budapest.

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Um auf Ihre Frage zurück zu kommen: Der neu gewählte Parteivorsitzende wird sicherlich nach Ungarn kommen, aber diese Einladung muss auf einer anderen Ebene durchgeführt werden.

Foto: Attila Lambert

Kann das neu gegründete ungarisch-deutsche Institut auch zur Aufgabe haben, zwischen den Regierungsparteien beider Länder zu vermitteln oder beispielsweise Meinungsbildner beider Seiten zusammenzubringen?

Ich würde die Antwort in zwei Bereiche teilen, einen technischen und einen politischen Bereich. Aus technischer Sicht wissen wir, dass Reisen im Moment nicht möglich sind, sodass leider auch keine persönlichen Treffen stattfinden können. Wir arbeiten derzeit daran, dass sie unter bestimmten Bedingungen und unter Einhaltung der vorgegebenen epidemiologischen Regeln doch noch realisiert werden können, kurzfristig denke ich auf virtueller Ebene.

Wir planen irgendwann ab dem späten Frühling auch unsere Veranstaltungen wieder mit „physischer Präsenz” durchzuführen. Vielleicht wird man nach Ostern schon darüber sprechen können. Aufgrund der Epidemie ist das jedoch im Moment schwer vorherzusagen. Die persönlichen Verbindungen sind für uns sehr wichtig. Wenn jemand auf einer Konferenz allein spricht und seine eigenen Gedanken vorstellt, dann fehlt ihm der Dialog, das ist nicht gut. Der Sinn des Beziehungsaufbaus entsteht durch informelle Gespräche.

Fact

Das am 1. Dezember 2020 neugegründete Deutsch-Ungarische Institut für Europäische Zusammenarbeit am Mathias Corvinus Collegium soll ein Forum für den akademischen, wissenschaftlichen und politischen Dialog zwischen Deutschland und Ungarn bieten und Entscheidungsträger wie auch junge Menschen beider Länder mit Themen, Debatten, Prozessen, Denkmustern und Ideen des jeweils anderen Landes bekanntmachen. Dabei spielen Informationsaustausch, Netzwerkbildung sowie Nachwuchs- und Begabtenförderung eine zentrale Rolle. Das Institut wird zu diesem Zwecke Publikationen und Hintergrundberichte zu ausgewählten Fragestellungen veröffentlichen, Konferenzen, Symposien und Expertengespräche organisieren wie auch deutschsprachiges akademisches Personal einladen und in die Arbeit des Instituts wie auch in das öffentliche und wissenschaftliche Leben Ungarns integrieren. Ziel ist es, mit diesem neuen Forum des deutsch-ungarischen Diskurses bestehende Kooperationen zu vertiefen und neue Ebenen des bilateralen Miteinanders zu eröffnen.

Der inhaltliche Bereich ist klar: wir möchten entscheidende Themen des deutsch-ungarischen Beziehungsverhältnisses erforschen und renommierte Referenten einladen. Meiner Meinung nach kann das nicht geschehen, wenn jemand mit einer vorher festgelegten Weltanschauung hierherkommt, sondern wir möchten mehr Dialoge über Themen und Ereignisse führen, die beispielsweise Deutschland betreffen. Hierfür müssen geeignete Personen gefunden werden, die man dann mit der ungarischen Zielgruppe zusammenführen kann.

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Wer ist die Zielgruppe?

Das MCC ist in erster Linie ein Institut für Talentförderung, daher ist es sehr wichtig ungarische Jugendliche und ungarische Studenten anzusprechen. Ziel ist es, dass diese Jugendlichen, viele Menschen sowie verschiedene öffentliche Prozesse kennenlernen. Das ungarisch-deutsche Institut denkt in dieser Hinsicht auch in einem breiteren Spektrum: wir möchten den Kreis der ungarischen Entscheidungsträger in diesen Prozess mit einbeziehen.

Ich sehe, dass in Ungarn sehr wenig über die deutschen Themen gesprochen wird und dass Jugendliche sehr wenig Informationen erreichen, die ihnen und uns dabei helfen würden, die deutsche Politik besser zu verstehen.

Und das erfordert ein breiteres Meinungsspektrum und ein sehr viel breiteres Spektrum an Aktivität als wir es bisher haben.

„Es erfordert einfach mehr Kraft, Innovation und Ausdauer, damit man uns in Berlin hört und versteht, was die politische Arbeit komplexer macht – einschließlich meiner, die ich im Rahmen der CDU betrieben habe” – dieses Zitat von Ihnen steht in der Einführung der Webseite des Instituts. Hat sich Berlin verändert oder sind unsere Politiker schwieriger zu verstehen?

In dem Artikel ging es übrigens um unseren Vergleich zwischen Berlin, Brüssel und Budapest. Genauer gesagt, wie die Politik in diesen Städten funktioniert. Ich habe den Vergleich mit der Stadt Bonn erweitert. Die ehemalige Bundeshauptstadt verfügt über „sehr kurze Wege“, was bedeutet, dass jeder jeden kennt, was ein schöner, alter, gemütlicher und transparenter Ablauf in Westdeutschland ist. In dieser Atmosphäre ist zum Beispiel Konrad Adenauer aufgewachsen.

Im Vergleich dazu war Berlin 1999 eine völlig grüne Neuansiedlung für die deutsche Politik. Auch das öffentliche Leben funktionierte anders, viel ähnlicher zu Brüssel als zu dem erwähnten Bonn. Das bedeutet, dass viel mehr Sorgfalt in die Beziehungen gesteckt werden muss, da die Perzeptionsebene viel höher ist.

Zum Beispiel dann, wenn wir die Öffentlichkeit mit Themen im Zusammenhang mit Ungarn bekannt machen wollen. Ich nenne Ihnen ein einfaches Beispiel: Als die Konrad-Adenauer-Stiftung in Bonn eine Veranstaltung ankündigte, kamen von 100 angemeldeten Personen 99. Die Gäste waren in der Regel ehemalige Beamte, die der klassischen Rheinbürgerschaft angehörten. Wenn sich in Berlin 100 Personen anmelden, kommen vielleicht 30. In diesem Sinne muss man seine Arbeit planen und beenden. Das liegt natürlich nicht an Ungarn.

Auch Ungarn hat sich offensichtlich in den letzten Jahren verändert, aber hauptsächlich in eine positive Richtung.

Ich habe mehr als 20 Jahre in Deutschland gelebt und sehe, dass es heute schon völlig andere Beziehungsverhältnisse in beiden Ländern gibt als noch vor 15 oder 20 Jahren.

Sie sagten, dass wir uns in Ungarn wenig mit deutschen Fragen befassen, doch andersherum ist es genau das Gegenteil. In Deutschland bzw. in den deutschen alltäglichen Gesprächen befasst man sich relativ viel mit ungarischen Angelegenheiten. Oft hat man das Gefühl, dass es eher ein Kommunikationskampf ist. Möchten Sie auch diesem Kampf beitreten?

Ich denke, es ist etwas übertrieben zu sagen, dass man sich in Deutschland viel mit Ungarn beschäftigt. Aber es ist offensichtlich, dass bei einem Land von dieser Größe und Bedeutung auch Ungarn mal in politischen Dialogen und im allgemeinen Feuer hochkommt. Erinnern wir uns an September 2017, als in der Kanzlerdebatte zwischen Martin Schulz – wer erinnert sich heute noch an Martin Schulz! – und Angela Merkel auch über Ungarn gesprochen wurde. Doch ein paar Wochen vor der Wahl des neuen CDU-Vorsitzenden wurde der neue Vorsitzende schon dazu gedrängt, noch am ersten Tag nach der Wahl zu Ungarn Stellung beziehen.

Ein Problem ist, dass viele Fehlinformationen über Ungarn im Umlauf sind. Dies ist natürlich auch ein Kommunikationsproblem. Sie versuchen, eine bestimmte politische Vorstellung aus dem Westen eins zu eins auf uns Ungarn zu übertragen. Das funktioniert aber nicht immer.

Ich nenne ein Beispiel: In Ungarn verfolgen die Regierungsparteien eine bestimmte Politik in Fragen zur illegalen Einwanderung. Die ungarische Mehrheitsgesellschaft resoniert ähnlich. Diese Frage wird in Deutschland schon ganz anders interpretiert. Mit anderen Worten: das Thema selbst wird in ein anderes politisches Spektrum gestellt. Das liegt nicht daran, dass wir hier in Ungarn schlecht wären, sondern daran, dass wir in einem anderen politischen Kontext leben, eine andere politische Kultur und unterschiedliche historische Gegebenheiten haben. Es wäre auch ein Fehler zu glauben, dass das, was 2015 in Deutschland unter der Überschrift „Willkommenskultur” geschah, in der hiesigen Gesellschaft akzeptabel wäre.

Ich sehe dort das Problem, dass sich viele Fehlinformationen über Ungarn verbreiten. Egal was passiert, wir werden gleich beschuldigt, einen Hintergedanken zu haben.

In den letzten 10 Jahren haben in Ungarn viele Reformen stattgefunden, die Gesellschaft entwickelt sich in eine gute Richtung, das öffentliche Leben entwickelt sich in eine gute Richtung, ganz zu schweigen von der Wirtschaft. Natürlich ist nicht alles perfekt, aber wenn wir vergleichen, wie es Ungarn vor 10 Jahren ging, als es mit Griechenland in derselben Kategorie erwähnt wurde, oder wo Ungarn und Deutschland vor 20 oder 30 Jahren standen, dann denke ich, gibt es keinen Grund sich zu schämen. Eine aktuelle Frage ist zum Beispiel, wie sehr die ungarische Gesundheitsversorgung vor der Epidemie von vielen verurteilt wurde. Wenn wir uns anschauen, wie die Gesundheitssysteme einiger westeuropäischer Länder mit der Belastung durch das Coronavirus zu kämpfen hatten, sehen wir, dass es beklagenswerte Bedingungen gibt. Im Vergleich dazu funktioniert das System hier bei uns ganz gut. Das beweist wieder, dass die Nachrichten über Ungarn schlechter sind als in Wahrheit Ungarn selbst.

Sie haben erwähnt, dass Ungarn auch bei der Wahl des CDU-Vorsitzenden in einem negativen Kontext aufgetaucht ist.  Von Armin Laschet wurde erwartet, dass er das letzte Wort zu Fidesz und der Volkspartei sprechen solle. Was die Medien sagen, ist eine Sache. Aber können auch Politiker gelenkt werden? Wird das auf Laschet Druck ausüben?

Wenn die Mitgliedschaft in der Volkspartei die Frage ist, muss man darauf bestehen, dass die Volkspartei ein großes Meinungsspektrum hat. Die Volkspartei ist eine Volkspartei, weil sie so viele verschiedene Parteien zusammenbringt.

Es gibt offensichtlich eine laute, geografisch gut definierbare Minderheit, die hart daran arbeitet, dass die ungarische Regierungspartei nicht länger Mitglied der Volkspartei ist.

Sicher kommt auch der Druck aus diesen Kreisen. Die CDU wollte jedoch in den letzten zwei Jahren nicht wirklich eine Entscheidung zu diesem Thema treffen. Es gab eine Führungskrise, die Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer ist 2020 zurückgetreten. Davon abgesehen ist die CDU eine starke Partei und wird dem Druck sicher nicht nachgeben, sondern in diesen Angelegenheit nach ihrem eigenen Konzept entscheiden. Inzwischen hat sich auch das europäische Schachbrett verändert.

Ich sehe, dass die ungarische Politik im Vergleich zur Größe des Landes einen relativ großen Einfluss hat.

Das gleiche sehen wir auch in der erfolgreichen Zusammenarbeit der Visegradstaaten.

Foto: Attila Lambert

Nach welchen Prinzipien wird das Institut arbeiten? Muss man sich diesen äußeren europäischen Prozessen anpassen?

Ich würde nicht sagen, dass wir uns an irgend jemanden anpassen müssen, aber so wie sich Ungarn um seine eigene Achse dreht, muss sich unsere Tätigkeit auch um ihre eigene Achse drehen. Dies bedeutet natürlich nicht, dass wir blind sind und die laufenden Prozesse in der Welt und in Europa nicht berücksichtigen.

Die klare Mission des MCC und des darin befindlichen Instituts ist, ungarische Jugendliche in eine Position zu setzen, ihnen die Möglichkeit zum Lernen zu geben, Einblicke in europäische Prozesse zu gewinnen, ins Ausland zu reisen, Sprachen zu lernen, die politische Einrichtung eines anderen Landes kennenzulernen und damit im Interesse Ungarns auf europäischer Ebene sprechen zu können.

Es ist wichtig, dass eine Generation aufwächst, die die Mitgliedschaft in der Europäischen Union nicht so erlebt, als würden wir die zweite Geige spielen und wir uns bedanken müssen, wenn wir auch mal zu Wort kommen dürfen. Wer jedoch 2022 zum ersten Mal wählen wird, wurde 2004 oder etwas früher geboren. Sie wissen nicht, wie es war, als wir noch kein Mitglied der Europäischen Union waren.

Deutscher Korrespondent leitet die regierungsnahe Medienschule
Deutscher Korrespondent leitet die regierungsnahe Medienschule

Ab September wird Boris Kálnoky, ehemaliger Korrespondent von „Die Welt“ und „Die Presse“ die regierungsnahe Medienschule des Mathias Corvinus Collegium (MCC) leiten. Kálnoky wird außerdem Journalismus unterrichten. MCC ist ein Institut für Talententwicklung, die Grund- und Sekundarschülern sowie Studenten im Karpatenbecken zusätzliche Bildung bietet. Das Collegium ist in mehrfacher Hinsicht mit dem Fidesz verbunden. Sein […]Continue reading

Wen möchten Sie mit was ansprechen?

In Bezug auf die Altersgruppe beginnt die Tätigkeit des MCC mit dem Programm für junge Talente, gefolgt vom Programm für die weiterführenden Schulen, dann den Universitäts- und Doktorandenprogrammen. In der Zielgruppe befinden sich junge Menschen im Alter zwischen 10 und 35 Jahren.

Wir wollen die internationale Perspektive stärken und natürlich in erster Linie einen Überblick über den deutschsprachigen Raum geben. Wir stehen in Kontakt mit einer Reihe von Organisationen in Deutschland.

In diesem Frühjahr wird ein „Fellowship” Programm gestartet, mit dem talentierte Studenten in einer Gastforscherposition nach Deutschland gehen können. Was sind das für Organisationen? Wichtige Partner sind die KAS, die Hanns-Seidel-Stiftung oder das Ungarische Zentrum in Regensburg, aber wir stehen auch mit vielen Instituten in Österreich in Kontakt. Diese Möglichkeiten bieten jungen Menschen in Zukunft einen völlig neuen Ansatz. Wenn wir ihnen dies zur Verfügung stellen können, haben wir meiner Meinung nach einen der wichtigsten Punkte unserer Mission erreicht.

(Fotos: Attila Lambert)