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Italienischer Außenminister: Migrationsnotstand entstand dank ungarischer Gleichgültigkeit

Ungarn Heute 2019.09.18.

Der italienische Außenminister Luigi Di Maio erklärte in einer Ankündigung, dass der italienische Migrationsnotstand hauptsächlich auf die Gleichgültigkeit europäischer Partner wie Ungarn zurückzuführen sei. Die Ankündigung kam als Antwort auf Péter Szijjártós Aussage, der am Sonntag erklärte, dass alle Entscheidungen, die die Öffnung der europäischen Grenzen für Migranten betrafen, bedauerlich seien, aber Ungarn werde seine Grenzen weiterhin verteidigen.

Der italienische Außenminister Luigi Di Maio ließ die Aussagen von Péter Szijjártó nicht ohne Antwort.

Außenminister Szijjártó: Ungarn wird seine Grenzen trotz Italiens Entscheidung verteidigen

In einer am Montag veröffentlichten Ankündigung sagte er:

Italien lebt seit vielen Jahren in einem Migrationsnotstand, der hauptsächlich auf die Gleichgültigkeit europäischer Partner wie Ungarn zurückzuführen ist. Es ist leicht, ein Souverän zu sein, wenn es um die Grenzen anderer geht. Wer die [Migranten-] Quoten nicht akzeptiert, sollte streng bestraft werden.

Di Maio schrieb, dass europäische Büros in Transitländern eingerichtet werden müssen, in denen Migranten Asyl beantragen können – damit sie über die humanitären Korridore nach ganz Europa und nicht nur nach Italien überstellt werden können. Der italienische Außenminister sagte, „dies würde die Hölle des Menschenhandels beenden und alle würden gleichermaßen Verantwortung übernehmen.“

(Beitragsbild: www.facebook.com/LuigiDiMaio)