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Pfingstwallfahrt in Csíksomlyó erlaubt

Zsófia Nagy-Vargha 2021.05.11.
FIZETŐS

Die rumänische Regierung hat die Pfingstwallfahrt in Csíksomlyó erlaubt, dies kündigte die Ungarische Demokratische Allianz Rumäniens (RMDSZ) nach der Regierungssitzung an. Die siebenbürgische Ortschaft ist alljährlich am Samstag vor Pfingsten ein stark besuchtes Wallfahrtsziel der römisch-katholischen Szekler in Rumänien. Sie zieht jährlich mehrere hunderttausende Pilger an.

„Die Gemeinde von Csíksomlyó hat zu Ostern bewiesen, dass sie diszipliniert und unter Beachtung der Regeln der öffentlichen Gesundheit an der Weihe von Lebensmitteln teilnehmen kann. Ich bin sicher, dass die gleiche Disziplin alle Pilger kennzeichnen wird, die das Fest in diesem Jahr besuchen werden.“ betonte Hunor Kelemen stellvertretender Ministerpräsident.

Kelemen bezeichnete die Csíksomlyó-Wallfahrt als eine der bedeutendsten christlichen Veranstaltungen der Ungarn des Karpatenbeckens, zu der die Pilger unabhängig von ihrer konfessionellen Zugehörigkeit anreisen

Pfingstwallfahrt von Csíksomlyó zum Hungarikum erklärt
Pfingstwallfahrt von Csíksomlyó zum Hungarikum erklärt

Die Pfingstwallfahrt von Csíksomlyó und ihrem Standort ist laut der Entscheidung des Hungarikum-Komitees zum Hungarikum erklärt. Die Wallfahrt ist eines der bedeutendsten religiösen Feste der Ungarn auf der ganzen Welt, und symbolisiert die nationale Einheit. Gastartikel von Miklós Verseghi-Nagy.  Das Wort Hungarikum ist ein Sammelbegriff, der einen Wert als Ungarische Hochleistung angibt, der differenzierungs – […]Continue reading

Fact

Pfingstwallfahrt zur Marienkirche von Csíksomlyó Die Wallfahrt geht auf ein Gelöbnis der katholischen Szekler zurück, die 1567 der Gottesmutter Maria, zum Dank für einen glücklichen Ausgang einer Schlacht bei Csíksomlyó gegen das Heer des protestantischen Landesfürsten, eine jährliche Wallfahrt versprachen. Neben der historischen Bedeutung ist die Wallfahrt von einem nationalen Bekenntnis geprägt, das eine Einheit zwischen dem christlichen Glauben und der ungarischen Nation betont. Ursprünglich nämlich als Wallfahrt der Szekler entstanden, gilt sie heute als Wallfahrt aller Ungarn.

Papst Franziskus im Széklerland
Papst Franziskus im Széklerland

Mit Blick auf die Visite von Papst Franziskus in der wichtigsten Pilgerstätte der ungarischen Katholiken in Siebenbürgen (Rumänien) machen linksorientierte Stimmen darauf aufmerksam, dass sich Ministerpräsident Viktor Orbán für einen Besuch in Madrid entschieden habe. Anstelle also am historischen Ereignis im östlichen Nachbarland teilzunehmen, sei Orbán lieber zum Finale der Champions League gereist. Ein konservativer […]Continue reading

In Rumänien begannen die schrittweisen Lockerungen der Corona-Maßnahmen, nachdem der Zwei-Wochen-Durchschnitt der täglichen Infektionen und der Druck auf die Krankenhäuser seit Anfang April begannen zu sinken. Bis Montag hatten 21 Prozent der erwachsenen Bevölkerung ihre erste Dosis des Impfstoffs gegen das Coronavirus erhalten.

(Titelbild: MTI – Szilárd Koszticsák)