Wöchentliche Newsletter

Orbán: Deutsche Telekom ist weiterhin ein strategischer Partner

Ungarn Heute 2021.11.17.
FIZETŐS

Premierminister Viktor Orbán diskutierte mit Timotheus Höttges, dem Vorstandsvorsitzenden des deutschen Telekommunikationsriesen Deutsche Telekom, über die Herausforderungen und Erfolge der digitalen Entwicklung in Ungarn.

Orbán und Höttges waren sich einig, dass die Fähigkeit Ungarns, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, für die Zukunft des Landes entscheidend ist.

Ungarn und die Deutsche Telekom betrachten sich weiterhin als strategische Partner, um die Digitalisierung voranzutreiben.

Die lokale Einheit der Deutschen Telekom, Magyar Telekom, hat ihre Entwicklungen in den letzten Jahren beschleunigt und ihr Gigabit-Kabelnetz ist nun an 2,9 Millionen Endpunkten verfügbar, sagte Höttges und fügte hinzu, dass bereits etwa 1 Million Menschen das im letzten Jahr eingeführte 5G-Netz des Unternehmens genutzt haben.

Orbán über Mindestlohnvereinbarung: "Es ist nicht nur für Geringverdiener, sondern für alle Beschäftigten gut"
Orbán über Mindestlohnvereinbarung:

Der Aufbau einer arbeitsbasierten Wirtschaft hat für seine Regierung oberste Priorität, sagte er bei der feierlichen Unterzeichnung der Mindestlohnvereinbarung für das nächste Jahr.Continue reading

Moderne Telekommunikationsnetze sowie kostenlose und vergünstigte Dienste von Service-Providern hätten wesentlich dazu beigetragen, die durch die Pandemie entstandene Situation zu bewältigen. Der „Datenhunger“ sei auch nach dem Ende der Sperrungen weiter gewachsen, sagte Höttges. Einige Anbieter von Inhalten leisteten jedoch keinen Beitrag zum Ausbau der Netze, während die Telekommunikationsunternehmen nicht nur die Kosten dieser Entwicklungen, sondern auch ihre Steuerlast trügen, so Höttges weiter.

Obwohl Ungarn auf dem Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DESI) der Europäischen Union in Bezug auf Netzwerkdienste gut abschneidet, seien mehr Entwicklungen, Investitionen und eine unterstützende Steuerpolitik erforderlich, um weiter nach oben zu kommen.

(Via: MTI; Titelbild: Zoltán Fischer/MTI)