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Orbán: „Einheit ist Schlüssel zum Erfolg von den Visegrád Staaten“

Ungarn Heute 2021.02.18.

„Wenn die Visegrád-Gruppe in den nächsten 30 Jahren erfolgreich bleiben will, wird das Zusammenhalten das Erfolgsgeheimnis der Gruppe sein“ betonte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán nach einem Treffen mit seinen V4-Kollegen am Mittwoch in Krakau. Die Ministerpräsidenten der Tschechischen Republik, Ungarns, Polens und der Slowakei trafen den Präsidenten des Europäischen Rates, Charles Michel, anlässlich des 30. Jahrestages der Gründung der Visegrád-Gruppe.

Laut Orbán sei Mitteleuropa eine Region Europas, die sich am dynamischsten entwickelt und fügte hinzu, dass Loyalität und Solidarität die Schlüssel für die Fähigkeit sein würden, ihre Pflicht auch in Zukunft zu erfüllen.

Orbán betonte zugleich, dass die Slowakei eine strategische Rolle in der Allianz spiele, weil sie Ungarns einziger V4-Nachbar sei.

Die Slowakei ist das Land, das die nördlichen und südlichen Teile Mitteleuropas verbindet

sagte er.

Orbán: "Mitteleuropa ist für die Zukunftsgestaltung des Kontinents verantwortlich"
Orbán:

„Die Länder der Visegrád-Gruppe haben die Verantwortung, Europa vor externen Angriffen und internen imperialen Ambitionen zu schützen und die Unabhängigkeit unserer Heimatländer und Nationen zu wahren“ schrieb Premierminister Viktor Orbán in einem Artikel in der Mittwochsausgabe der regierungsnahen Magyar Nemzet anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Visegrád Staaten. Mitteleuropa hatte im Laufe seiner Geschichte nicht nur […]Continue reading

Orbán erinnerte daran, dass er schon ein Mitglied des ungarischen Parlaments war, als vor 30 Jahren die Visegrád-Zusammenarbeit genehmigt wurde.

Obwohl zu dieser Zeit ernsthafte Probleme zu lösen waren, hatte das Parlament die Zeit und die Kraft, eine seiner ersten Stimmen zur Stärkung der mitteleuropäischen Zusammenarbeit abzugeben

In Bezug auf die Epidemie erklärte Orbán, dass es zahlreicher Konsultationen bedürfe. „Die Wiedereröffnung der Wirtschaft erfordert enge Konsultationen, da dies nicht automatisch erfolgt, sondern ernsthafte Arbeit seitens der Regierung erfordert“ so Orbán.

Die V4-Staaten sind dabei in einer glücklichen Lage, denn gleich zwei frühere Finanzminister sind nun Regierungschefs. Ihre Erfahrungen werden bei einem erfolgreichen Neustart der Wirtschaft den vier Ländern zugutekommen. Die Regierungschefs forderten einen möglichst breiten Zugang und rasche Zulassung weiterer Impfstoffe.

Orbán betonte auch:

Es gibt keine westlichen und östlichen Impfstoffe, sondern nur effiziente und ineffiziente

Auch Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki betonte auf der gemeinsamen Pressekonferenz, dass „die Kraft und der Erfolg der V4 der gemeinsamen Vertretung der Interessen auf internationalem Parkett entspringen“.

Die Ministerpräsidenten unterzeichneten auch eine Erklärung über gemeinsame digitale Projekte.

(Via: mti.hu, Budapester Zeitung, Foto: Facebook-Seite des Premiers)